Keine Widerrede! Dafür, dass kein Zweifel aufkeimt, sorgen schon vor dem Konzert die Tourbegleiter DJ Exile und Rapperin Maya Jupiter. Ein bisschen zu lang wartet Aloe Blacc, bis er schließlich selbst die Bühne betritt und die „Good things for all“ Party beginnt. Seine Rolle als Soul-Entertainer spielt er gut: Anzug, Hut, lustige Tanzmoves und jede Menge „Love, Peace and Happiness“ für alle! Und die Band liefert satten Sound (siehe überforderte Videokamera), der es schwer macht, auf der Stelle stehen zu bleiben. Ein massentaugliches Spektakel, in dem alle Möglichkeiten der Selbstinszenierung ausgereizt werden – so kann man sich zum Beispiel nach dem Konzert für zehn Euro mit Aloe ablichten lassen – und das Bild gleich gerahmt mit nach Hause nehmen.
Ich sage also: This was not a concert, it was a big show! Egal, mir hat’s trotzdem gefallen. Auf dem Heimweg bin ich ein bisschen wehmütig, weil das für dieses Jahr mein letztes Enjoy Jazz-Konzert war.
Eure Steffi